Sonntag, 19. Juli 2015

Ein Sommernachtstraum.

Münchner Merkur, 4./5. Juli 2015

Mittwoch, 24. Juni 2015

Sommernachts-Serenade auf Schloss Hohenkammer

 Ein Konzert-Highlight für laue, romantische Mittsommernächte bietet am Sonntag, 28. Juni 2015 um 20:00 Uhr die „Sommernachtsserenade“ im Renaissance-Innenhof auf Schloss Hohenkammer. Der wunderschöne Laubenhof des Wasserschlosses bezaubert durch seine dreistöckigen stilechten Arkaden-Galerien und bietet so einen wunderbaren Rahmen für das Konzert.

Mit Werken von Bach, Mozart, Salieri, Brahms und anderen wird die Serenade zu einem Erlebnis für die Sinne. Das Petershausener Kammerorchester unter der Leitung von Eugen Tluck musiziert zusammen mit dem treffpunkt.chor.projekt unter der Leitung von Manfred Burghardt. Und man darf sich auf die Koloratur-Sopranistin Claudia Rösch, den Solo-Oboisten des Bayerischen Rundfunkorchesters Florian Adam und Eugen Tluck an der Solo-Violine freuen. Der beeindruckende Renaissance-Innenhof des Hochschlosses Hohenkammer bietet neben dem optischen Genuss eine unfassbare Akustik, Musik in diesem Rahmen ist ein besonderes Happening, das man sich nicht entgehen lassen darf.

Die Sitzplätze sind entsprechend schon ausverkauft, es gibt aber noch ein paar Stehplätze auf den Arkadengängen. Von dort hat man einen sehr guten Blick. (Vorverkauf Stehplätze zu 10,- € bei „Lesen und Schreiben“, Petershausen, direkt im Schloss Hohenkammer an der Rezeption und an der Abendkasse.)

Einblick in die Weihenstephaner Gärten

Frau Andrea Baron (ent-)führte uns am Sonntag, den 21. Juni, in die Welt der Stauden, der Rot-/Gelb-/Blau- und Grüntöne in den Weihenstephaner Gärten in Freising. Mit großer fachlicher Kompetenz informierte Frau Baron über Standortwünsche und Pflege der Pflanzen.

Unterschiedliche Blüten- und Blattfarben, Wuchsformen, Strukturen und Texturen werden so angeordnet, dass ansprechende, kontrastreiche oder harmonische Pflanzbilder entstehen. Gehölze wie der Mammutbaum und die griechische Tanne haben ihren Standort im Randbereich des Sichtungsgartens und sind mit artenreichen Stauden unterpflanzt. 

Die wechselnde Farbenpracht der Stauden und Sommerblumen in den Beeten und Rabatten während des Gartenjahres lädt ein, immer wieder einmal vorbeizuschauen und die zauberhafte Atmosphäre zu genießen. 

Nach den Staudengarten widmeten wir uns der liebevoll gestalteten Kleingartenanlage mit bekannten und seltenen Gemüse- und Obstarten, Versuchen zu Düngung, Sortenwahl und Fruchtfolge und zahlreichen Kleingewächshäusern. Neben den wunderschön bepflanzten Hügel- und Hochbeeten, in denen sich Ringelblume und Kapuzinerkresse sichtlich wohl fühlten, war auch ein innovativer Pflanztisch für Rollstuhlfahrer zu sehen. 

Im Vorbeigehen und beim Berühren der Gewürz- und Heilkräuter stieg so mancher herrliche Duft in die schnuppernde Nase. Eine Information für Bienenfreunde gab es am Ende der Führung: wird der Knoblauch-Schnittlauch, Allium tuberosum, zum Blühen gebracht, entwickeln sich kugelige, doldige Blütenstände, die einen Durchmesser von etwa 7 bis 8 cm haben, die Bestäubung erfolgt durch Insekten, besonders Bienen.


„FIDELIS SERVUS ET PRUDENS“

Dieses Bibelwort (Mt 24,45) dürfte zweifellos auch auf Herrn Dieter Kleiss zutreffen, der für den Treffpunkt Kultur e. V. eine Führung durch den Scheyerer Konvent-Friedhof leitete und quasi als „treuer und kluger Diener“ unserer 18-köpfigen Abordnung die lateinischen Grabinschriften der verstorbenen Patres und Fratres erläuterte.

Auf den meist marmornen Gedenktafeln sind neben Namen und Lebensdaten der Mönche auch deren individuelle Tätigkeiten verzeichnet, die sie im Kloster zu Lebzeiten verrichteten. So finden sich dort Mechaniker, Gärtner, Bierbrauer, Lehrer, Bibliothekare genauso wie Imker, Bäcker oder Fischer. Das Besondere an diesen Inschriften aber, was unserem Besuch seinen eigentlichen Reiz verlieh, sind die in knappster Form, aphorismenhaft in wenige Worte verdichteten Charakterbeschreibungen, in denen die Mitbrüder des jeweiligen Verstorbenen, sozusagen als Nachruf, dessen Leben unter ein Motto stellten, nicht selten unter Verwendung einer zutreffenden Bibelstelle.

Auch ein Sohn unserer Gemeinde, Bruder Cyprian Rottenkolber, in Unterwohlbach 1856 geboren, legte 1906 seine Ewigen Gelübte ab und lebte bis zu seinem Tod 1944 im Benediktinerkloster Scheyern, wo er im dazugehörigen landwirtschaftlichen Gut tätig war und sich um die Schafe und um die Instandhaltung der Wege kümmerte – GRANGIAE OVIUM VIARUM CUSTOS. Seine Mitbrüder würdigten ihn als „wahren Israeliten, frei von jeglicher Heimtücke“.

Mit seinen profunden Kenntnissen der Lateinischen Sprache übersetzte uns Dieter Kleiss diese philologischen Kleinodien und gab uns Interpretationshilfen in der Ausdeutung der Texte. Bei lebhafter Beteiligung der Gruppe verging die Zeit wie im Fluge. Etliche Gruppenmitglieder nutzten anschließend die Gelegenheit zum Besuch der Vesper in der Basilika.


Montag, 16. März 2015

„Macke und Marc” in München

Eine große Gruppe von 20 Teilnehmern war es diesmal, die am 28. Februar gemeinsam mit Frau Dr. Wabnitz die Ausstellung „August Macke und Franz Marc“ im Lenbachhaus in München besuchte.
Rund 100 Jahre nach dem Tod von August Macke zeigt das Lenbachhaus in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bonn erstmals eine Ausstellung, die sich mit der Freundschaft von August Macke und Franz Marc und ihrem künstlerischen Austausch auseinandersetzt. Sie zeigt die Entwicklung der beiden Künstler von 1910 bis 1914. Rund 200 Gemälde, Arbeiten auf Papier, kunstgewerbliche Objekte und private Dokumente führen Leben und Werk der beiden Künstler vor Augen und verdeutlichen nicht nur, wie sich Macke und Marc gegenseitig inspirierten, sondern auch, wie eng und herzlich ihre Freundschaft war.

Macke und Marc waren zum Zeitpunkt ihres Kennenlernens noch sehr jung, Macke war gerade 23, Marc knapp 30 Jahre alt. Macke vom Typ her eher spontan und direkt, Marc eher nachdenklich und zurückhaltend, hätten die Künstler nicht unterschiedlicher sein können in ihrem Wesen. Trotz aller Differenzen in künstlerischen und kulturpolitischen Fragen wurde ihre tiefe Freundschaft davon nicht berührt.

Frau Dr. Wabnitz erläuterte nicht nur Intention und Stil einzelner Bilder, sondern las auch Passagen aus der privaten Korrespondenz der Künstler vor. Damit wurde noch einmal verdeutlicht, wie tief die Verbundenheit zwischen den beiden war. Zudem zeigte sich auch, welch wichtige Rolle die Ehefrauen der Künstler, Elisabeth Macke und Maria Marc, in dieser Freundschaft spielten. Der intensive künstlerische Austausch zwischen Macke und Marc dauerte nur wenige Jahre. Der 1. Weltkrieg beendete 1914 jäh das gemeinsame Wirken. Bereits Ende September 1914 fiel August Macke, 1916 wurde auch Franz Marc ein Opfer des Krieges. Umso erstaunlicher, wie viele Werke sie in dieser doch relativ kurzen Zeit schufen.

Vielen Dank an Frau Dr. Wabnitz für die interessante Führung, wir freuen uns schon auf die nächste Ausstellung.

Ludmilla Tumpek




Freitag, 30. Januar 2015

Was steht an?

  • Um dem Wunsch zahlreicher Mitglieder zu entsprechen, findet der Vereins-Stammtisch ab sofort statt Montag nun jeden ersten Mittwoch im Monat um 19 Uhr in der Alten Galerie im Schloss Hohenkammer statt. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen!
  • Sa, 28.2.2015, 15:15 Uhr: Führung mit Frau Dr. Gabriela Wabnitz „August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft“ im Kunstbau im Lenbachhaus, Luisenstraße 33, 80333 München. Anmeldung unter 08137/3766 (Burghardt). Kosten: Eintrittspreis und 5 € Führungsgebühr. Wir treffen uns eine Viertelstunde vor Beginn der Führung im Kassenbereich. Rund 200 Gemälde, Arbeiten auf Papier, kunstgewerbliche Objekte und private Dokumente führen Leben und Werk der beiden Künstler von 1910 bis 1914 vor Augen und verdeutlichen nicht nur, wie sich Macke und Marc gegenseitig inspirierten, sondern auch, wie eng und herzlich ihre Freundschaft war. Aufgrund der Gruppengröße bitten wir alle Teilnehmer, spätestens eine halbe Stunde vor Führungsbeginn im Kassenbereich des Lenbachhauses einzutreffen. Dort werden die Eintrittskarten gekauft und die Headsets in Empfang genommen. Gemeinsam gehen wir anschließend zum Kunstbau und geben die Mäntel dort in die Garderobe. So wird die Führung dann pünktlich beginnen können.
  • Sa, 21.3.2015, 11:45 Uhr: Führung mit Frau Dr. Gabriela Wabnitz in der Ausstellung „Mit Leib und Seele. Münchner Rokoko von Asam bis Günther“ in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstr. 8, 80333 München. Anmeldung unter 08137/3766 (Burghardt). Kosten: Eintrittspreis und 5 € Führungsgebühr. Wir treffen uns eine Viertelstunde vor Beginn der Führung im Kassenbereich. Mit dem Münchner Rokoko entwickelte sich im 18. Jahrhundert eine einmalige Blütezeit bayerischer Kunst, die auch in internationaler Perspektive beispiellos ist. In den Kunstwerken trifft heiliger Ernst auf irdische, spielerische Leichtigkeit. Ihre außergewöhnliche Ästhetik lebt von einer bis dahin nicht dagewesenen Lebensnähe, ihrer raffinierten Eleganz und von höchster handwerklicher Qualität.
  • Eine besonders interessante Veranstaltung können Sie am Sonntag, den 14. Juni 2015 um 14.45 Uhr im Kloster Scheyern besuchen: Dieter Kleiss bringt Ihnen „Die lateinischen Grabinschriften auf dem Scheyerer Konvent-Friedhof“ nahe. In kurzer Form gehalten, nicht ohne leisen Humor, sind diese lateinischen Grabinschriften kleine Meisterwerke. Mit feinsinnig ausgewählten Zitaten aus der Vulgata, der lateinischen Bibelübersetzung, lassen sie teilweise sehr lebendige Bilder der verstorbenen Patres und Fratres erstehen. Lateinkenntnisse sind nicht erforderlich. Wir treffen uns dafür im Innenhof des Klosters direkt vor dem Haupteingang zur Basilika. Im Anschluss an die Führung kann in der Basilika die Vesper besucht werden.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Vorankündigung: Grabinschriften auf dem Scheyerer Konvent-Friedhof

Eine besonders interessante Veranstaltung können Sie am Sonntag, den 14. Juni 2015 um 14.45 Uhr im Kloster Scheyern besuchen: 

Dieter Kleiss bringt Ihnen „Die lateinischen Grabinschriften auf dem Scheyerer Konvent-Friedhof“ nahe. 

In kurzer Form gehalten, nicht ohne leisen Humor, sind diese lateinischen Grabinschriften kleine Meisterwerke. Mit feinsinnig ausgewählten Zitaten aus der Vulgata, der lateinischen Bibelübersetzung, lassen sie teilweise sehr lebendige Bilder der verstorbenen Patres und Fratres erstehen. Lateinkenntnisse sind nicht erforderlich. 

Wir treffen uns dafür im Innenhof des Klosters direkt vorm Haupteingang zur Basilika.

Dienstag, 20. Januar 2015

Stammtisch jetzt immer mittwochs!

Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins,

unser monatlicher Stammtisch findet künftig

jeden 1. Mittwoch im Monat

wie gehabt in der Alten Galerie (Schloss Hohenkammer) statt.

Wir freuen uns auf viel Spaß und interessante Gespräche mit euch!

Samstag, 6. Dezember 2014

Dienstag, 2. Dezember 2014

Ankündigung unserer nächsten Veranstaltungen

Sa, 28.2.2015, 15:15 Uhr: 

Führung mit Frau Dr. Gabriela Wabnitz 
„August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft“ 

im Kunstbau im Lenbachhaus, Luisenstraße 33, 80333 München. 
Anmeldung unter 08137/3766 (Burghardt).

Rund 100 Jahre nach dem Tod von August Macke zeigt das Lenbachhaus in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bonn erstmals eine Ausstellung, die sich mit der Freundschaft von August Macke und Franz Marc und ihrem künstlerischen Austausch auseinandersetzt. Rund 200 Gemälde, Arbeiten auf Papier, kunstgewerbliche Objekte und private Dokumente führen Leben und Werk der beiden Künstler von 1910 bis 1914 vor Augen und verdeutlichen nicht nur, wie sich Macke und Marc gegenseitig inspirierten, sondern auch, wie eng und herzlich ihre Freundschaft war.



Sa, 21.3.2015, 11:45 Uhr: 

Führung mit Frau Dr. Gabriela Wabnitz in der Ausstellung 
„Mit Leib und Seele“. 
Münchner Rokoko von Asam bis Günther 

in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Theatinerstr. 8, 80333 München. 
Anmeldung unter 08137/3766 (Burghardt).

Mit dem Münchner Rokoko entwickelte sich im 18. Jahrhundert eine einmalige Blütezeit bayerischer Kunst, die auch in internationaler Perspektive beispiellos ist. In den Kunstwerken trifft heiliger Ernst auf irdische, spielerische Leichtigkeit. Ihre außergewöhnliche Ästhetik lebt von einer bis dahin nicht dagewesenen Lebensnähe, ihrer raffinierten Eleganz und von höchster handwerklicher Qualität.


Die Bayerischen Hausberge neu erlebt – Nachlese

Zum Bildvortrag „Die Bayerischen Hausberge neu erlebt“ von Joachim Burghardt hatten sich am Sonntag, den 16.11., bei herrlichem Wanderwetter zahlreiche Bergfreunde an den Aufstieg nach Hohenkammer gemacht. Die Vertreter des Treffpunkt Kultur e.V. freuten sich über die vielen Gäste, der Pfarrsaal war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Berggipfel, die Joachim Burghardt zeigte, dagegen nie, denn er ist stets auf der Suche nach den stillen Pfaden und findet so auch einmal einen Ort, an dem man mal zwei Minuten lang wirklich gar nichts hört.

Mit seinen eindrucksvollen Bildern und unterhaltsamen Geschichten nahm er das Publikum mit auf seine Touren: das Spitzingsee-Gebiet, alle zwei Jahre immer am 30. Mai besucht, verschneite Gipfelbiwaks und der Hochwanner, Deutschlands unbekannter zweithöchster Berg, waren u.a. seine Ziele.

Wintereinbrüche, Regengüsse und schlaflose Nächte unter freiem Himmel, bei Joachim Burghardt klingt das alles nach einem großartigen Erlebnis, denn jede Strapaze wird reichlich belohnt: Zwei gelbe Blümchen halten ihren Kopf durch die Eisdecke, steinige Gipfel ragen aus einem Nebelmeer, die ersten Sonnenstrahlen suchen ihren Weg, nächtliche Lichter leuchten aus dem Tal herauf, eine unerwartete Sonnenfinsternis und viele weitere Motive konnte der Vortragende mit seiner Kamera festhalten.

Wieder im (Glonn-)Tal angekommen, von dem die Zuschauer den Fernblick bis nach Italien (!) bestaunen, hatte die Treffpunkt-Vizechefin noch eine köstliche Stärkung vorbereitet.

Auf ein baldiges Wiedersehen in luftigen Höhen!


Dienstag, 28. Oktober 2014

Ankündigungen



Rettet den Zauberwald!


 Begeisterten Beifall erntete die Premiere von „Rettet den Zauberwald!“ am Samstag, den 20.9.14 im Theater auf dem Kneißlhof in Mittermarbach. Die Gastgeber, Projektleiterin Maria Sailer und der Treffpunkt Kultur e.V., konnten stolz auf das gelungene Ergebnis von monatelangem Malen, Basteln und Üben der 26 Mädchen und Jungen blicken. Diese hatten ja nicht „nur“ ein ganzes Theaterstück samt Liedern und Tänzen einstudiert, sondern auch Bühnenbilder und Kostüme entworfen und hergestellt. So entstanden bühnengroße Zauberlandschaften, eine Drachenhöhle, ein Zauberspiegel, Elfenkleider, ein Drachenkäfig und vieles mehr. Beim Flug mit dem Zauberteppich sausten die Wolken im Hintergrund vorbei und die bösen Zauberer verwandelten sich plötzlich in grüne Bäume.

Neben den talentierten Schauspielerinnen und Schauspielern, die sich bei kleinen Versprechern sofort gegenseitig zur Hilfe kamen und das zweistündige Stück (inkl. Pause) souverän und mit großer Spielfreude meisterten, zauberten die vielen Bühnenhelfer Landschaften, Behausungen und Himmel. Die siebenköpfige Band rundete das Ganze mit stimmungsvollen Einlagen zu einem Gesamtkunstwerk ab.

Der Besucherstrom wollte kaum enden und so konnte die Geschichte von den Prinzen, die auszogen den Zauberwald zu retten, einem vollen Haus präsentiert werden. Nach der Vorstellung fiel die Nervosität von den Kleinen (und Großen!) ab und die Eltern bedankten sich nochmals herzlich bei Maria Sailer und den vielen Helfern für dieses gelungene Projekt. Wer die zwei Aufführungen am 20. und 21. September verpasst hat, kann sich immerhin den Videomitschnitt ansehen. Und beim nächsten Projekt sind hoffentlich wieder alle so engagiert und mit viel Freude dabei!





Samstag, 25. Oktober 2014

Ankündigung

Liebe Mitglieder und Freunde des Treffpunkts Kultur Hohenkammer e.V.,

wir laden Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Joachim Burghardt mit dem Thema "Die Bayerischen Hausberge neu erlebt" und zwar am

16.11., 16 Uhr im Pfarrsaal Hohenkammer 
bei freiem Eintritt.

Wallberg und Herzogstand, Wendelstein und Benediktenwand, Kampenwand und Zugspitze: Fast jedem sind die prominenten Vertreter der Bayerischen Hausberge mit ihren Wegen, Hütten und Seilbahnen ein Begriff. Aber kann dieses Gebirge eigentlich noch Neues, Ungewöhnliches, Überraschendes bieten? Wer genauer hinschaut und einen Blick hinter die Kulissen des Massentourismus wirft, stellt überrascht fest, wie viele spannende Geschichten von den Bayerischen Hausbergen noch darauf warten, erzählt zu werden.

Joachim Burghardt berichtet in dieser abwechslungsreichen Bilderschau von vergessenen Pfaden und überwucherten Almruinen, von einsamen Tälern und Biwaknächten am Gipfel, vom unbekannten zweithöchsten Berg Deutschlands und vom Spitzingseegebiet, wo er seit 1999 in allen ungeraden Jahren immer am exakt gleichen Datum unterwegs ist und von Schnee über Hitze und Dauerregen bis hin zur Sonnenfinsternis schon alles Mögliche erlebt hat. Abgerundet wird dieser Vortrag mit außergewöhnlichen Aufnahmen von einem föhnigen Februarmorgen, an dem der Fernblick vom Glonntal bis nach Italien reichte.

Donnerstag, 11. September 2014

Termine

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des Vereins,

wir möchten Sie auf eine Terminänderung hinweisen: 
der Bergvortrag von Joachim Burghardt wurde auf Sonntag, 16.11. um 16 Uhr verschoben. Er wird bei freiem Eintritt im Pfarrsaal in Hohenkammer stattfinden.
  • Sa, 11.10. Fahrt mit der Bahn zur Fürther Kirchweih (nach Wetterlage)
  • im Oktober: Marienliedersingen in der Pfarrkirche Hohenkammer 

Einen schönen Herbst wünscht Ihnen im Namen der Vorstandschaft

Cäcilia Burghardt

Montag, 18. August 2014

Ferienprogramm des Treffpunkt Kultur Hohenkammer e.V.

Sehr erfreut über die Begeisterung ihrer Tanzschülerinnen zeigte sich die gebürtige Tunesierin Ikbal Ben Said am ersten Tag des Hohenkammerer Ferienprogramms.

6 Mädchen aus dem Gemeindebereich hatten das Ferienangebot zur Teilnahme am Erlernen eines orientalischen Tanzes genutzt und was sie am Ende der dreistündigen Nachmittagsveranstaltung präsentieren konnten war erstaunlich!

Nicht zuletzt lag dies wohl daran, dass sich die jungen Tänzerinnen gleich zu Beginn mit zwei orientalischen Gerichten stärken durften. Eines davon bereiteten die Mädchen unter Anleitung von Frau Ben Said selbst zu: da wurden fleißig Teigblätter gefüllt, fachmännisch gerollt und schließlich knusprig gebraten. Dann ließ man sich die köstlichen Speisen schmecken und ging gut gestärkt und mit entsprechendem Eifer ans Werk.

In orientalische Gewänder gehüllt machte das Erlernen des Tanzes natürlich doppelt so viel Spaß und am Ende zahlte sich der Fleiß der tanzbegeisterten Mädchen aus, sodass sie ihren Müttern eine gelungene Tanzdarbietung präsentieren konnten.

Der Treffpunkt Kultur Hohenkammer e.V. bedankt sich vielmals bei Frau Ben Said, die durch ihr überaus großes Engagement den Auftakt des Ferienprogramms zu einem unvergesslichen Nachmittag werden ließ.
Elisabeth Deml (2. Vorsitzende, Treffpunkt Kultur e.V.)




Mittwoch, 2. Juli 2014

Pasta e Puccini

Ein außergewöhnlich beeindruckender Abend erwartete die Gäste im Camers, dem stilvollen Restaurant im Schloss Hohenkammer. Geschäftsführer Martin Kirsch begrüßte die Gäste herzlich, bedankte sich für die Anregung der Veranstaltung durch den Verein Treffpunkt Kultur e.V. und eröffnete „Pasta e Puccini“. Ein Aperitif stimmte ein auf die Köstlichkeiten musikalischer und kulinarischer Art, die sich gelungen abgestimmt aneinanderreihten und die Anwesenden begeisterten.

Zwischen den perfekt servierten Gängen nahmen uns die Tassilo-Kulturpreisträgerin Koloratursopranistin Claudia Rösch und das Johann-Strauß-Ensemble unter der Leitung von Eugen Tluck, das aus Musikern des Münchner Rundfunkorchesters zusammengesetzt ist, mit auf eine musikalische Reise durch Italien. Besonders stimmungsvoll erklang unter anderem der Lagunenwalzer aus „Nacht in Venedig“ von Johann Strauß. „Santa Lucia“, „O sole mio“ sowie das Trinklied aus La Traviata von Giuseppe Verdi versetzten die Zuhörer in das Reich italienischer Fantasien. Claudia Rösch brillierte in zahlreichen Arien, hier seien stellvertretend die Arie der Musetta aus Bohème: „Quando me`n vo“ von Giacomo Puccini sowie die Arie der Gilda aus Rigoletto „Caro nome che il mio cor“ von Giuseppe Verdi genannt.

Als besondere Note stellte sich Sternekoch Fritz Schilling mit seinem Team den Gästen zum Abschluss des Abends vor und wurde für seine Kreationen mit begeistertem Applaus sowie auch musikalisch reichlich belohnt.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Theaterprojekt: „Rettet den Zauberwald“


26 engagierte Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren haben sich bereit erklärt, zusammen mit der Kunststudentin Maria Sailer ein Theaterstück zum Kinder- und Jugendbuch „Die Drachenprinzessin rettet den Zauberwald“ von Patricia C. Wrede zu erarbeiten.

Das Projekt umfasst Bühnen- und Kostümgestaltung, Tanz, Musik, Gesang und Theaterspiel. Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit liegt in der Bühnengestaltung. Dafür haben sich die Teilnehmer bisher einige Male getroffen und Ideen gesammelt, die zum Großteil bereits mit viel Engagement und Fantasie gemeinsam umgesetzt wurden. Auch für die Kostüme haben die jungen Künstler schon fleißig Skizzen gezeichnet.

12 Kinder übernehmen eine Sprechrolle, die sie selbst mitgestalten dürfen. 8 Kinder üben gemeinsam zwei Tänze ein. Die passende Choreografie wird von zwei jungen, talentierten Tänzerinnen entwickelt und einstudiert.
Es ist geplant, zwei Lieder mit einzuarbeiten, die teilweise neu getextet und arrangiert werden.
Zur musikalischen Begleitung wird eine Band aus Jugendlichen und Erwachsenen zusammengestellt.

Die Aufführung des Theaterprojekts wird am Samstag, 21. September und am Sonntag, 22. September 2014 im Stadl des Kneißlhofes in Mittermarbach stattfinden. Der Beginn der beiden Vorstellungen wird noch bekannt gegeben.


Neues vom Ötzi!


Am 10. Mai war es wieder so weit – Freunde des Treffpunkt Kultur e.V. Hohenkammer trafen sich im Foyer der Archäologischen Staatssammlung München, um in das Leben unserer Vorfahren vor über 5.000 Jahren einzutauchen.

Vielen wird der spektakuläre Fund der Eismumie – nunmehr allgemein als Ötzi bekannt – im Jahr 1991 noch in Erinnerung sein. Doch welche Ergebnisse konnte die Wissenschaft aus der Erforschung der Mumie gewinnen?

Eine fachkundige Führung unter Leitung der Kunsthistorikerin Frau Dr. Gabriela Wabnitz vermittelte den Teilnehmern Einblicke in die Lebensweise, die Gesundheit und das Verhalten unserer Vorfahren. So konnte die DNA der perfekt erhaltenen Mumie extrahiert werden. Man fand heraus, dass Ötzi bereits an einer Lactoseintoleranz erkrankt war und unter Karies und Parodontose litt. Auch die Arthrose in den Sprunggelenken oder Verkalkungen in den Arterien sind keine Zivilisationserscheinungen, sondern bereits vor 5.000 Jahren zu belegen.

Ötzi war circa 50 Jahre alt, 1,60 m groß und wog 50 kg. Seine Augenfarbe war braun, die Schuhgröße 38. Bemerkenswert sind auch Tätowierungen, die wohl aus medizinischen Gründen am Rücken der Mumie angebracht waren.

Ungeklärt ist der gewaltsame Tod von Ötzi. Eine Kriminalgeschichte, die vor über 5.000 Jahren spielte und wohl nie geklärt werden wird. War es eine persönliche Feindschaft oder waren es Stammeskonflikte, die zum Mord führten? Der Phantasie der Teilnehmer sind hier keine Grenzen gesetzt ...

Aufschlussreich sind auch die Ausstattung und die Geräte, die Ötzi mit sich führte. Ein Behälter als Rinde zum Transport von Holzkohle, ein Feuerstein, Pfeile und ein Bogen. Wie es wohl war – damals, als die Menschen noch Feuer aus Steinen machen konnten und Leder ohne Metallklingen schneiden mussten?

Das Leben des Ötzi ist spannend und bunt – der Einblick möglich, weil wissenschaftliche Erkenntnisse unserer Zeit dazu führen, die Spuren der Vergangenheit zu lesen.

Die Führung begeisterte die Zuhörer und regt dazu an, dem Ötzi im Archäologischen Museum in Bozen bei Gelegenheit einen Besuch abzustatten.

Richard Matzinger