Dienstag, 28. Oktober 2014

Rettet den Zauberwald!


 Begeisterten Beifall erntete die Premiere von „Rettet den Zauberwald!“ am Samstag, den 20.9.14 im Theater auf dem Kneißlhof in Mittermarbach. Die Gastgeber, Projektleiterin Maria Sailer und der Treffpunkt Kultur e.V., konnten stolz auf das gelungene Ergebnis von monatelangem Malen, Basteln und Üben der 26 Mädchen und Jungen blicken. Diese hatten ja nicht „nur“ ein ganzes Theaterstück samt Liedern und Tänzen einstudiert, sondern auch Bühnenbilder und Kostüme entworfen und hergestellt. So entstanden bühnengroße Zauberlandschaften, eine Drachenhöhle, ein Zauberspiegel, Elfenkleider, ein Drachenkäfig und vieles mehr. Beim Flug mit dem Zauberteppich sausten die Wolken im Hintergrund vorbei und die bösen Zauberer verwandelten sich plötzlich in grüne Bäume.

Neben den talentierten Schauspielerinnen und Schauspielern, die sich bei kleinen Versprechern sofort gegenseitig zur Hilfe kamen und das zweistündige Stück (inkl. Pause) souverän und mit großer Spielfreude meisterten, zauberten die vielen Bühnenhelfer Landschaften, Behausungen und Himmel. Die siebenköpfige Band rundete das Ganze mit stimmungsvollen Einlagen zu einem Gesamtkunstwerk ab.

Der Besucherstrom wollte kaum enden und so konnte die Geschichte von den Prinzen, die auszogen den Zauberwald zu retten, einem vollen Haus präsentiert werden. Nach der Vorstellung fiel die Nervosität von den Kleinen (und Großen!) ab und die Eltern bedankten sich nochmals herzlich bei Maria Sailer und den vielen Helfern für dieses gelungene Projekt. Wer die zwei Aufführungen am 20. und 21. September verpasst hat, kann sich immerhin den Videomitschnitt ansehen. Und beim nächsten Projekt sind hoffentlich wieder alle so engagiert und mit viel Freude dabei!





Samstag, 25. Oktober 2014

Ankündigung

Liebe Mitglieder und Freunde des Treffpunkts Kultur Hohenkammer e.V.,

wir laden Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Joachim Burghardt mit dem Thema "Die Bayerischen Hausberge neu erlebt" und zwar am

16.11., 16 Uhr im Pfarrsaal Hohenkammer 
bei freiem Eintritt.

Wallberg und Herzogstand, Wendelstein und Benediktenwand, Kampenwand und Zugspitze: Fast jedem sind die prominenten Vertreter der Bayerischen Hausberge mit ihren Wegen, Hütten und Seilbahnen ein Begriff. Aber kann dieses Gebirge eigentlich noch Neues, Ungewöhnliches, Überraschendes bieten? Wer genauer hinschaut und einen Blick hinter die Kulissen des Massentourismus wirft, stellt überrascht fest, wie viele spannende Geschichten von den Bayerischen Hausbergen noch darauf warten, erzählt zu werden.

Joachim Burghardt berichtet in dieser abwechslungsreichen Bilderschau von vergessenen Pfaden und überwucherten Almruinen, von einsamen Tälern und Biwaknächten am Gipfel, vom unbekannten zweithöchsten Berg Deutschlands und vom Spitzingseegebiet, wo er seit 1999 in allen ungeraden Jahren immer am exakt gleichen Datum unterwegs ist und von Schnee über Hitze und Dauerregen bis hin zur Sonnenfinsternis schon alles Mögliche erlebt hat. Abgerundet wird dieser Vortrag mit außergewöhnlichen Aufnahmen von einem föhnigen Februarmorgen, an dem der Fernblick vom Glonntal bis nach Italien reichte.

Donnerstag, 11. September 2014

Termine

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des Vereins,

wir möchten Sie auf eine Terminänderung hinweisen: 
der Bergvortrag von Joachim Burghardt wurde auf Sonntag, 16.11. um 16 Uhr verschoben. Er wird bei freiem Eintritt im Pfarrsaal in Hohenkammer stattfinden.
  • Sa, 11.10. Fahrt mit der Bahn zur Fürther Kirchweih (nach Wetterlage)
  • im Oktober: Marienliedersingen in der Pfarrkirche Hohenkammer 

Einen schönen Herbst wünscht Ihnen im Namen der Vorstandschaft

Cäcilia Burghardt

Montag, 18. August 2014

Ferienprogramm des Treffpunkt Kultur Hohenkammer e.V.

Sehr erfreut über die Begeisterung ihrer Tanzschülerinnen zeigte sich die gebürtige Tunesierin Ikbal Ben Said am ersten Tag des Hohenkammerer Ferienprogramms.

6 Mädchen aus dem Gemeindebereich hatten das Ferienangebot zur Teilnahme am Erlernen eines orientalischen Tanzes genutzt und was sie am Ende der dreistündigen Nachmittagsveranstaltung präsentieren konnten war erstaunlich!

Nicht zuletzt lag dies wohl daran, dass sich die jungen Tänzerinnen gleich zu Beginn mit zwei orientalischen Gerichten stärken durften. Eines davon bereiteten die Mädchen unter Anleitung von Frau Ben Said selbst zu: da wurden fleißig Teigblätter gefüllt, fachmännisch gerollt und schließlich knusprig gebraten. Dann ließ man sich die köstlichen Speisen schmecken und ging gut gestärkt und mit entsprechendem Eifer ans Werk.

In orientalische Gewänder gehüllt machte das Erlernen des Tanzes natürlich doppelt so viel Spaß und am Ende zahlte sich der Fleiß der tanzbegeisterten Mädchen aus, sodass sie ihren Müttern eine gelungene Tanzdarbietung präsentieren konnten.

Der Treffpunkt Kultur Hohenkammer e.V. bedankt sich vielmals bei Frau Ben Said, die durch ihr überaus großes Engagement den Auftakt des Ferienprogramms zu einem unvergesslichen Nachmittag werden ließ.
Elisabeth Deml (2. Vorsitzende, Treffpunkt Kultur e.V.)




Mittwoch, 2. Juli 2014

Pasta e Puccini

Ein außergewöhnlich beeindruckender Abend erwartete die Gäste im Camers, dem stilvollen Restaurant im Schloss Hohenkammer. Geschäftsführer Martin Kirsch begrüßte die Gäste herzlich, bedankte sich für die Anregung der Veranstaltung durch den Verein Treffpunkt Kultur e.V. und eröffnete „Pasta e Puccini“. Ein Aperitif stimmte ein auf die Köstlichkeiten musikalischer und kulinarischer Art, die sich gelungen abgestimmt aneinanderreihten und die Anwesenden begeisterten.

Zwischen den perfekt servierten Gängen nahmen uns die Tassilo-Kulturpreisträgerin Koloratursopranistin Claudia Rösch und das Johann-Strauß-Ensemble unter der Leitung von Eugen Tluck, das aus Musikern des Münchner Rundfunkorchesters zusammengesetzt ist, mit auf eine musikalische Reise durch Italien. Besonders stimmungsvoll erklang unter anderem der Lagunenwalzer aus „Nacht in Venedig“ von Johann Strauß. „Santa Lucia“, „O sole mio“ sowie das Trinklied aus La Traviata von Giuseppe Verdi versetzten die Zuhörer in das Reich italienischer Fantasien. Claudia Rösch brillierte in zahlreichen Arien, hier seien stellvertretend die Arie der Musetta aus Bohème: „Quando me`n vo“ von Giacomo Puccini sowie die Arie der Gilda aus Rigoletto „Caro nome che il mio cor“ von Giuseppe Verdi genannt.

Als besondere Note stellte sich Sternekoch Fritz Schilling mit seinem Team den Gästen zum Abschluss des Abends vor und wurde für seine Kreationen mit begeistertem Applaus sowie auch musikalisch reichlich belohnt.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Theaterprojekt: „Rettet den Zauberwald“


26 engagierte Mädchen und Jungen zwischen 8 und 14 Jahren haben sich bereit erklärt, zusammen mit der Kunststudentin Maria Sailer ein Theaterstück zum Kinder- und Jugendbuch „Die Drachenprinzessin rettet den Zauberwald“ von Patricia C. Wrede zu erarbeiten.

Das Projekt umfasst Bühnen- und Kostümgestaltung, Tanz, Musik, Gesang und Theaterspiel. Der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit liegt in der Bühnengestaltung. Dafür haben sich die Teilnehmer bisher einige Male getroffen und Ideen gesammelt, die zum Großteil bereits mit viel Engagement und Fantasie gemeinsam umgesetzt wurden. Auch für die Kostüme haben die jungen Künstler schon fleißig Skizzen gezeichnet.

12 Kinder übernehmen eine Sprechrolle, die sie selbst mitgestalten dürfen. 8 Kinder üben gemeinsam zwei Tänze ein. Die passende Choreografie wird von zwei jungen, talentierten Tänzerinnen entwickelt und einstudiert.
Es ist geplant, zwei Lieder mit einzuarbeiten, die teilweise neu getextet und arrangiert werden.
Zur musikalischen Begleitung wird eine Band aus Jugendlichen und Erwachsenen zusammengestellt.

Die Aufführung des Theaterprojekts wird am Samstag, 21. September und am Sonntag, 22. September 2014 im Stadl des Kneißlhofes in Mittermarbach stattfinden. Der Beginn der beiden Vorstellungen wird noch bekannt gegeben.


Neues vom Ötzi!


Am 10. Mai war es wieder so weit – Freunde des Treffpunkt Kultur e.V. Hohenkammer trafen sich im Foyer der Archäologischen Staatssammlung München, um in das Leben unserer Vorfahren vor über 5.000 Jahren einzutauchen.

Vielen wird der spektakuläre Fund der Eismumie – nunmehr allgemein als Ötzi bekannt – im Jahr 1991 noch in Erinnerung sein. Doch welche Ergebnisse konnte die Wissenschaft aus der Erforschung der Mumie gewinnen?

Eine fachkundige Führung unter Leitung der Kunsthistorikerin Frau Dr. Gabriela Wabnitz vermittelte den Teilnehmern Einblicke in die Lebensweise, die Gesundheit und das Verhalten unserer Vorfahren. So konnte die DNA der perfekt erhaltenen Mumie extrahiert werden. Man fand heraus, dass Ötzi bereits an einer Lactoseintoleranz erkrankt war und unter Karies und Parodontose litt. Auch die Arthrose in den Sprunggelenken oder Verkalkungen in den Arterien sind keine Zivilisationserscheinungen, sondern bereits vor 5.000 Jahren zu belegen.

Ötzi war circa 50 Jahre alt, 1,60 m groß und wog 50 kg. Seine Augenfarbe war braun, die Schuhgröße 38. Bemerkenswert sind auch Tätowierungen, die wohl aus medizinischen Gründen am Rücken der Mumie angebracht waren.

Ungeklärt ist der gewaltsame Tod von Ötzi. Eine Kriminalgeschichte, die vor über 5.000 Jahren spielte und wohl nie geklärt werden wird. War es eine persönliche Feindschaft oder waren es Stammeskonflikte, die zum Mord führten? Der Phantasie der Teilnehmer sind hier keine Grenzen gesetzt ...

Aufschlussreich sind auch die Ausstattung und die Geräte, die Ötzi mit sich führte. Ein Behälter als Rinde zum Transport von Holzkohle, ein Feuerstein, Pfeile und ein Bogen. Wie es wohl war – damals, als die Menschen noch Feuer aus Steinen machen konnten und Leder ohne Metallklingen schneiden mussten?

Das Leben des Ötzi ist spannend und bunt – der Einblick möglich, weil wissenschaftliche Erkenntnisse unserer Zeit dazu führen, die Spuren der Vergangenheit zu lesen.

Die Führung begeisterte die Zuhörer und regt dazu an, dem Ötzi im Archäologischen Museum in Bozen bei Gelegenheit einen Besuch abzustatten.

Richard Matzinger


Freitag, 23. Mai 2014

Montag, 12. Mai 2014

Einladung


Der Blaue Reiter – ein Rückblick


Am Sonntag, den 15. Dezember 2013, fand sich eine stattliche Gruppe von Kunstinteressierten zu einer Führung mit der Kunsthistorikerin Frau Dr. Gabriele Wabnitz im Neubau des Lenbachhauses in München ein. Thema war der „Blaue Reiter“, eine der bedeutendsten Künstlergruppen der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Treffpunkt Kultur e.V. Hohenkammer hatte diese Führung aufgrund des großen Interesses zum zweiten Mal angeboten und Frau Dr. Wabnitz aus Hohenkammer freute sich sehr, so viele Teilnehmer begrüßen zu dürfen.

Noch ehe man sich den expressionistischen Kostbarkeiten der Maler Kandinsky, Münter, Marc, Macke, Jawlensky und Klee zuwenden konnte, zog einen bereits im Eingangsbereich des Neubaus ein gewaltiges Kunstobjekt in seinen Bann. Wie eine Windhose saugt die von der Decke herabstürzende Skulptur im zentralen Foyer das Publikum an. Der Installationskünstler Olafur Eliasson hat diese tonnenschwere Arbeit aus poliertem Metall und 450 farbig-dreickigen Glasscheiben geschaffen und das trotz seiner immensen Größe schwungvoll wirkende „Wirbelwerk“ verbreitet ungewöhnliche Lichtstimmungen und lässt Schatten und Spiegelreflexe über die Wände der Halle tanzen.

Die gesamte, durch den Erweiterungsbau hinzugewonnene zweite Etage ist den Malern des „Blauen Reiter“ gewidmet, wobei das Lenbachhaus die weltweit größte Sammlung zur Kunst dieses Malerkreises besitzt. Diesen Umstand verdankt das Museum der großzügigen Stiftung von Gabriele Münter, die 1957 anlässlich ihres 80. Geburtstags über 1000 Werke des „Blauen Reiter“ dem Lenbachhaus zum Geschenk machte. Dadurch gewann das Museum internationale Strahlkraft und war fortan der privilegierte Schauplatz, um die schärfste Wende in der Kunst der Moderne nachzuvollziehen. und sich die Energie zu vergegenwärtigen, mit der Kandinsky & Co. die Tradition aushebelten.

Wohnlichkeit und Behaglichkeit sind die Schlüsselworte des Gestaltungskonzepts beim Neubau des Lenbachhauses. Dies ist insbesondere an der intimen Abfolge von Sälen und Kabinetten für den „Blauen Reiter“ ablesbar, die wir im Rahmen unserer Führung anschließend ausführlich genießen durften. Dass der Kreis des „Blauen Reiter“ eine spezifische Art von strahlend farbiger, expressiver und zum Teil abstrahierender Formensprache entwickelte, davon konnten wir uns bei unserem Rundgang und Betrachten der vielen Kunstwerke überzeugen.

Allen voran war Wassily Kandinsky (1866 – 1944) ein Vertreter der abstrakten Kunst. Er besaß eine außergewöhnliche bildnerische Intelligenz und hatte ein ausgeprägtes Empfinden für Farbe und Form. Als Synästhetiker empfand er Farben nicht nur als optische Reize, sondern ordnete den Farben auch Klänge, Gerüche, Formen usw. zu. Mit dem zunehmenden Abstraktionsgrad seiner Bilder versuchte er Bilder zu malen, wie man Musik komponiert. Die Grundidee dabei ist das Hören von Farben bzw. das Sehen von Klängen. Für Kandinskys künstlerische Weiterentwicklung war Murnau am Staffelsee eine entscheidende Station.

Franz Marc (1880 – 1916) wurde 1916 in die Liste der bedeutendsten Künstler Deutschlands aufgenommen. Er verwendete Materialien wie Ölfarbe, Guache, Bleistift, Aquarellfarben und schuf Holzschnitte. Seine bevorzugten Motive waren Tiere als Sinnbild von Ursprünglichkeit und Reinheit, da sie die Idee der Schöpfung verkörpern und in Einklang mit der Natur leben.
Er drückte mit seinen Bildern seine Utopie einer paradiesischen Welt aus.

Der Farbeinsatz in seinen Werken ist nicht nur expressiv, sondern auch symbolisch, da Marc eigene Farbgesetze aufstellte. Denken und Werk von Marc sind durch Naturverbundenheit geprägt und spiegeln einen in der Tradition der deutschen Romantik verwurzelten Naturbegriff wider, in der beispielsweise Pferd oder Reh zum Symbol des Spirituellen werden.

August Macke (1887 – 1914) war offen für die vielfältigen künstlerischen Strömungen seiner Zeit und experimentierte in seinen Bildern mit den neuen Malstilen. Während seines Kontaktes mit dem „Blauen Reiter“ abstrahierte er seine Malweise nach dem Vorbild von Kandinsky, Marc und Münter. Seine Gemälde weisen nun eine leuchtende Farbigkeit und vereinfachte Formen auf, die häufig mit einer dunklen Linie umrandet sind. Die Raumtiefe tritt zugunsten einer flächigen Wirkung zurück und häufig ist ein Interesse an Ornamentalem zu erkennen. Der Sturm, Indianer auf Pferden.

Gabriele Münter (1877 – 1962) rettete einen bedeutenden Teil der Werke Kandinskys durch die Kriegs- und Nachkriegszeit und machte sie später, zusammen mit Bildern der Künstlerfreunde des „Blauen Reiter“ und eigenen Gemälden, der Öffentlichkeit zugänglich. 1901 lernte Münter an der kleinen, fortschrittlichen Kunstschule „Phalanx“ Wassily Kandinsky kennen, mit dem sie sich während eines Malaufenthaltes 1903 in Kallmünz verlobte. 1909 erwarb sie in Murnau ein Haus, das im Volksmund noch heute das „Russenhaus“ genannt wird. Dort lebten und arbeiteten Münter und Kandinsky in den Sommermonaten bis 1914, sofern sie sich nicht in München aufhielten oder auf Reisen waren. In dieser Zeit empfingen sie dort viele Besucher und Malerfreunde wie Werefkin, Jawlenski, Marc und Macke. Unter dem stilistischen und maltechnischen Einfluss von Werefkin und Jawlenski entwickelte sich Münter zu einer der bedeutendsten deutschen expressionistischen Malerinnen.

Dass die Führung durch die Kunstwerke des „Blauen Reiter“ ein höchst interessanter und doch äußerst kurzweiliger Rundgang für die Teilnehmer wurde, verdanken wir Frau Dr. Wabnitz, die uns mit ihrer Mischung aus dichter Information über Leben und Werk der Künstler, hie und da gepaart mit Fragen an die Teilnehmer sowie gespickt mit einer wohldosierten Portion Humor wie immer begeisterte.

Elisabeth Deml

Freitag, 14. Februar 2014

Dienstag, 10. Dezember 2013

Montag, 9. Dezember 2013

Vereins-Informationen aktuell

Auf folgende Termine möchten wir Sie noch einmal hinweisen:

Samstag, 14. Dezember, 13 Uhr, 
Führung „Der Blaue Reiter“ 
im Lenbachhaus mit Frau Dr. Wabnitz. 
Verbindliche Anmeldung per Mail oder tel. unter 08137/3766 (Burghardt)

Sonntag, 22. Dezember, 17 Uhr,
Teilnahme des Treffpunkt Kultur am 
Lebendigen Adventskalender“ 
Pfarrsaal in Hohenkammer


Achtung! 
Wegen des Feiertages findet der 1. Stammtisch des Jahres 2014 erst am 
Montag, 13. Januar, 19:00 Uhr
in der „Alten Galerie“, Schloss Hohenkammer statt. 
Weitere Treffen finden jeden ersten Montag des Monats statt. 
 Gäste sind willkommen!

Dienstag, 17. September 2013

Neue Termine

Zu folgenden Veranstaltungen laden wir Sie herzlich ein:

Freitag, 4.10., 10.30 Uhr 
Führung mit Frau Dr. Wabnitz in der Hypo-Kunsthalle München, Theatinerstraße 8: 
„Aus Dämmerung und Licht“ – Meisterwerke nordischer Malerei 1860 – 1920. 
Verbindliche Anmeldung per Mail oder tel. unter 08137/3766 (Burghardt)

Montag, 7.10., 19:00 Uhr 
Stammtisch für Vereinsmitglieder in der „Alten Galerie“, Schloss Hohenkammer. 
Weitere Treffen finden jeden ersten Montag des Monats statt. Gäste sind willkommen!

Sonntag, 13.10., 16 Uhr im Pfarrsaal: 
Jubiläum H.H. Geistlicher Rat Rupert Höckmayr – Filmdokumentation von Karl Strauß

Sonntag, 17.11., 16 Uhr im Pfarrsaal: 
„Spaziergänge durch Wien – nicht nur im Drei-Vierte(r)l-Takt“ – Vortrag von Manfred Burghardt

Samstag, 14.12., 13 Uhr 
Wiederholung der Führung „Der Blaue Reiter“ im Lenbachhaus 
mit Frau Dr. Wabnitz aufgrund großen Interesses. 
Verbindliche Anmeldung per Mail oder tel. unter 08137/3766 (Burghardt)


Für folgende geplante Veranstaltungen geben wir Ort und Termin noch bekannt:

Malprojekt mit der Kunststudentin Maria Sailer

„Rund ums Buch“, Büchervorstellung bei Kaffee und Kuchen mit Manuela Brandl und Iris Kirchfeld

Montag, 24. Juni 2013

Vorankündigung


 Mittwoch, 10. Juli 2013, 17:00 Uhr: 

"Blauer Reiter" – Ausstellungsführung 

im Lenbachhaus mit Dr. Gabriela Wabnitz.
Verbindliche Anmeldung unter 08137/3766 (Burghardt)

 Sonntag, 28. Juli 2013, 9.30 Uhr: 

Führung im Sichtungsgarten Weihenstephan 

Ein gemütlicher Rundgang durch den Staudengarten mit Andrea Baron. Es erwarten Sie allerlei Informationen zu Staudenverwendung, Gartengestaltung und Pflanzensichtung. 
(Dauer ca. 2 Stunden – falls Interesse besteht, können danach auch der Kleingarten, die Beet- und Balkonausstellung oder Oberdieck- und Hofgarten besucht werden).

Bitte auch bei gutem Wetter einigermaßen feste Schuhe anziehen, die Rasenwege sind gelegentlich – den Maulwürfen sei Dank! – etwas uneben!

Treffpunkt: Eingang Sichtungsgarten, Am Staudengarten 7, 85354 Freising
Mitfahrgelegenheit unter Tel. 08137/3766 (Burghardt)

Sonntag, 2. Juni 2013

Klassik auf höchstem Niveau


Hohenkammer – Eine Sternstunde der Klassik, eine Gala junger Komponisten aus Prag, erlebten die Besucher des „Treffpunkt-Kultur“-Konzerts im Schloss Hohenkammer.

Talentierte junge Komponisten aus Prag: Kristna Kratochvolová, Julie Kadlecová, Albert Romanutti und Tomá Bori begeisterten das Publikum beim Abendkonzert im Schloss Hohenkammer.
Man fühlte sich fast ein wenig an das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart erinnert. Der soll seine ersten Stücke ja bereits mit fünf Jahren geschrieben haben. Die junge Garde von Komponisten aus Prag, die im Schlosssaal ihre Aufwartung machten, war schon etwas älter, bewegte sich aber auf ähnlich hohem Niveau.

Der Titel des sonntäglichen Abendkonzerts lautete „Musik in Farben“. Eine Vorgabe wie geschaffen für die junge Komponistin Kristna Kratochvilová. Sie setzte das Thema mit am eindrucksvollsten um, schwelgte förmlich in Klangfarben, arbeitete dabei Schattierungen und Kontraste klar heraus. Kein Wunder, lautete ihr gefeierter Beitrag doch „Blue Sky“.

Die Jüngste im Bunde, Julie Kadlecová, bekam mit den meisten Applaus. Zu Recht, denn die Zehnjährige steuerte zwei ausgereifte Stücke, ein Herbst-Rondo und ein leicht melancholisches Werk über eine „traurige Königin“, bei. Die waren von Raffinesse, aber auch von klarer Struktur geprägt. Kurze prägnante Kleinode, die das Petershausener Kammerorchester mit viel Gespür und Einfühlungsvermögen einzuspielen verstand. Schließlich handelte es sich um Uraufführungen, um Tonschöpfungen, die einer besonderen Sorgfalt bedurften.

Unter der Leitung von Eugen Tluck waren die fragilen Werke der jungen Prager Komponisten hervorragend aufgehoben. Das Kammerorchester brachte Stücke von insgesamt sieben Nachwuchskomponisten zu Gehör. Vier davon waren persönlich anwesend. Zwei traten als Dirigenten auf. Dazu zählte auch Albert Romanutti, der für eines der Glanzlichter im Programm sorgte.
Lautmalerisch, lyrisch und leichtfüßig muteten die tänzerischen Elemente an, mit denen der 18-Jährige seine Kompositionen auszuschmücken wusste. Er forderte das Orchester mit wilden Gesten heraus, verlangte nach strengem Galopp und impulsiven Wechseln der Gangart. Das hatte Klasse, zeugte von jugendlicher Verspieltheit und Experimentierfreudigkeit.

Einen eigenen, unverwechselbaren Stil hat sich der Pianist und Komponist Tomá(s) Bori angeeignet. Er zeigte „Zwei Gesichter“, spielte mit Licht und Schatten, ließ großes Talent für Filmmusik erkennen. Seine Kompositionen zeichneten sich durch hochdramatische Intermezzi, aber auch durch Sequenzen von spielerischer Leichtigkeit aus.




Montag, 6. Mai 2013

Junge Komponisten auf Schloss Hohenkammer

Der Verein Treffpunkt Kultur e.V. lädt Sie herzlich ein, am Samstag, 11. Mai 2013 die Uraufführung neuer Kompositionen unter dem vielversprechenden Titel „Musik in Farben“ mitzuerleben. Junge Komponisten aus Prag aus der Komponistenklasse „Mali Dvorak“ werden ihre Tonschöpfungen im Großen Saal des Schlosses erstmalig zur Aufführung bringen. 

Eine Uraufführung ist ein besonderer Moment in der Musikgeschichte und so ist es auch für das Petershausener Kammerorchester und Prager Instrumentalisten unter der Leitung von Eugen Tluck ein besonderes Ereignis, diese Werke zum ersten Mal auf die Bühne bringen zu dürfen. 

Die Kompositionen sind mit klangvollen Namen wie „Colours“, „Walzer“, „Trialog“ und „Lyrical“ überschrieben – ein spannendes Konzert erwartet Sie, das neue Klangwelten eröffnen wird. 

Beginn ist um 17:00 Uhr im Großen Saal des Hochschlosses.

Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 10. März 2013

Vorschau 2013


Zu folgenden Veranstaltungen laden wir Sie herzlich ein:


 Montag, 8. April 2013 – 19:00 Uhr 
Stammtisch für Vereinsmitglieder 
in der „Alten Galerie” Schloss Hohenkammer. 
Weitere Treffen: Jeden ersten Montag des Monats um 19:00 Uhr. 
Fällt dieser auf einen Feiertag, findet das Treffen eine Woche später statt. 
Gäste sind willkommen! 


 Samstag, 20. April 2013 – 15:00 Uhr 
„Rund ums Buch”
Büchervorstellung bei Kaffee und Kuchen 
mit Manuela Brandl und Iris Kirchfeld 
Gasthof Bail, Schlipps


 Samstag, 11. Mai 2013 – 17:00 Uhr 
„Junge Meister” – 

Uraufführungen junger Prager Komponisten
Großer Saal, Schloss Hohenkammer


 Sonntag, 9. Juni 2013 – 16:00 Uhr 
„Die ‚jungen Wilden’ in München” – 

zur Geschichte des Blauen Reiter 
Vortrag von Dr. Gabriela Wabnitz
Pfarrsaal Hohenkammer


 Sonntag, 16. Juni 2013 – 10:30 Uhr 
Besuch des Brauereimuseums in Altomünster 
mit anschließender Einkehr in einem Gasthaus.
Anmeldung unter 08137-37 66 (Burghardt)


 Mittwoch, 10. Juli 2013 – 17:00 Uhr 
„Blauer Reiter” –
Ausstellungsführung im Lenbachhaus 
mit Dr. Gabriela Wabnitz
Anmeldung unter 08137-37 66 (Burghardt)

Herzliche Grüße, 
Cäcilia Burghardt (1. Vorsitzende)