Treffpunkt Kultur e.V. und kfd Hohenkammer laden herzlich ein zur Kirchen- und Ausstellungsführung in Altomünster am Sonntag, 3.4.2011. Treffpunkt: 13.30 Uhr vor der Kirche.
Nach der Kirchenführung wird im Museum Altomünster die Ausstellung "Tracht und Minidirndl" besucht.
Ein Tisch in einem gemütlichen Gasthaus für die anschließende Brotzeit wird reserviert.
Bitte melden Sie sich an unter 08137/3766 (C. Burghardt)
Die Katholische Klosterkirche Altomünster:
Die Geschichte des Ortes Altomünster ist eng mit dem Kloster Altomünster verknüpft. Schon der Name leitet sich vom Hl. Alto und der früheren Bezeichnung für Kloster (= Münster) ab.
Um 740 soll der Hl. Alto hier ein Kloster errichtet haben. Nach der Zerstörung durch die Ungarn wurde es im 10. Jahrhundert als Benediktinerkloster wieder aufgebaut, zunächst als Mönchskloster, ab 1047 als Nonnenkloster. 1485 schenkte es Herzog Georg der Reiche dem Birgittenorden, der es 1497 als Doppelkloster in Besitz nahm. 1593 wurde der Frauenkonvent, 1723 der Männerkonvent neu gebaut.
Bei der Säkularisation im Jahre 1803 wurde das Herrenkloster verkauft; das Frauenkloster wurde 1841 wieder eröffnet. Seither ist das einzige Birgittenkloster Deutschlands ein reines Nonnenkloster.
Die heutige Kirche wurde 1763 von dem berühmten Baumeister Johann Michael Fischer errichtet, der im Landkreis Dachau auch beim Bau der Kirchen in Sigmertshausen und Bergkirchen beteiligt war. Der fast 60 m lange Kirchenraum, einer der letzten Rokokobauten, beeindruckt wegen der interessanten Raumperspektiven, die sich durch die Anordnung der vier kunstvoll hintereinander gelagerten Innenräume ergeben: Der große achteckige Laienraum (Hauptraum/Kirchenschiff) mit über 18 m hoher Flachkuppel und Emporen, ist praktisch die Pfarrkirche. Danach folgt ein kleinerer achteckiger Raum, der sog. Beichtraum, der überdeckt wird vom Nonnenchor. Es folgen der Altarraum und dahinter, nochmals erhöht, der "Herrenchor" im 1. Stock.
Vom Nonnen- wie vom Mönchschor gehen Umgänge um die ganze Kirche, auf denen die Ordensleute an Sonn- und Feiertagen Prozessionen hielten, ohne dass sich ihre Wege je kreuzen konnten. Den schlanken, reich gegliederten Fassadenturm auf der Westseite über dem Eingang hat König Ludwig I. (1825-1848) als den "schönsten Turm in seinem Königreich" bezeichnet.
Kunsthistoriker zählen die Klosterkirche von Altomünster zu den schönsten Rokoko-Gotteshäusern in Bayern und stellen sie gleichwertig neben die Kirchen in der Wies, in Rott am Inn und in Ottobeuren.
Ausstellung im Museum Altomünster "Tracht und Minidirndl":
Insgesamt geben über dreißig historische und neue Kleider neben Gemälden und Fotografien dem Besucher einen Eindruck über die Vielfalt, die unter dem begrifflichen Konstrukt "Tracht" zusammengefasst ist.
Einer der Projektleiter, Alexander Wandinger vom Trachten-Informationszentrum in Benediktbeuern, erklärte, dass man zwar im Allgemeinen eine Vorstellung davon habe, was man selbst unter Tracht verstehe, der Begriff aber nicht genau definierbar sei. Ursprünglich habe es sich bei der Tracht um Arbeitskleidung gehandelt, die erst mit der Entwicklung des Nationalbewusstseins seit etwa 200 Jahren auch mit Vorstellungen wie Heimatverbundenheit, Tradition und Brauchtum gekoppelt wurde. Projektleiter Siegfried Bradl betonte aber, dass diese Ausstellung nicht für Experten gedacht sei, sondern den Besuchern und vor allem auch jungen Leuten nahebringen solle, was früher getragen wurde und vielleicht auch heute noch möglich sei. "Die Ausstellung soll vor allem Spaß und Freude machen!"
Donnerstag, 31. März 2011
Dienstag, 15. März 2011
Der Bairischen Sprache auf der Spur
Der Treffpunkt Kultur e. V. Hohenkammer lädt Sie herzlich ein zu einem Ausflug durch die Bairische Sprache mit Prof. Ludwig Zehetner.
Als Autor der Buchreihe „Basst scho!”, bewegt er sich bei seinem Spaziergang durch die Heimatsprache Altbayerns stets auf einer Gratwanderung zwischen wissenschaftlicher Korrektheit und lockerem Plauderton. Und seine Ausführungen zu Wortschatz, Lautung, Grammatik und Idiomatik bestätigen: Das Bairische stellt ein eigenständiges sprachliches System dar, das weitgehend unabhängig ist vom Schriftdeutschen.
Als Autor der Buchreihe „Basst scho!”, bewegt er sich bei seinem Spaziergang durch die Heimatsprache Altbayerns stets auf einer Gratwanderung zwischen wissenschaftlicher Korrektheit und lockerem Plauderton. Und seine Ausführungen zu Wortschatz, Lautung, Grammatik und Idiomatik bestätigen: Das Bairische stellt ein eigenständiges sprachliches System dar, das weitgehend unabhängig ist vom Schriftdeutschen.
Ludwig Zehetner, geb. 1939, Dr. phil., Studiendirektor a. D., Honorarprofessor für bairische Dialektologie an der Universität Regensburg, Verfasser von „Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern.“Der 3. Band von Ludwig Zehetners erfolgreicher Buchreihe „Basst scho!” setzt den Spaziergang durch die Heimatsprache Altbayerns fort. Das über 4000 Einträge umfassende Register erschließt alle drei Bände dieser Reihe.
Sonntag, 27. März 2011
18 Uhr
Gasthof Bail, Schlipps
Eintritt frei
Montag, 14. Februar 2011
Führung durch die Ausstellung ,,Picasso – Künstlerbücher''
Für Sonntag, den 6. Februar 2011 hatte der Treffpunkt Kultur e.V. zu seiner ersten Veranstaltung
des Jahres 2011 eingeladen: 12 Personen – die Teilnehmerzahl war von der Museumsleitung aus konservatorischen Gründen begrenzt worden – trafen sich unter der Führung von Frau Dr. Gabriela Wabnitz zur Ausstellung „Picasso – Künstlerbücher“.
Schon allein ein Besuch des seit 2009 geöffneten Museums Brandhorst war die Fahrt nach München wert – ein Haus, das, von welcher Richtung man auch kommt – durch seine dezent farbige Front auffällt. 36.000 schallschluckende Glaskeramikstäbe in 23 verschiedenen Farben zwischen zarten Pastelltönen und klaren Rot-, Grün- und Blautönen machen das Museum unverwechselbar und bilden einen Kontrast zu Glasfassaden der Umgebung.
Zurzeit findet dort die Präsentation von Picassos Künstlerbüchern statt, die einen Teil der Sammlung von Udo und Anette Brandhorst ausmachen. Künstlerbücher können zunächst – so unsere Führerin – als Bücher, an denen ein Künstler mitgearbeitet hat, bezeichnet werden. Im 20. Jh. begannen Künstler, mit dem Medium Buch zu experimentieren; es entstehen eigenständige Kunstwerke, künstlerische Ausdrucksmittel, in denen Bilder und Texte nicht unbedingt übereinstimmen müssen. Picasso gestaltete mehr als 150 solcher Bücher (mit), von denen etwa 85 im Museum zu sehen sind.
Der erste Ausstellungsraum bietet eine chronologische Darstellung von Picassos Künstlerbüchern und informiert über Elemente, die ein solches Buch ausmachen sowie über die Vielfalt von Drucktechniken, Zeichenstilen und Motiven. Hier findet sich auch der sog. Taschen-Picasso von 1957 mit humorvollen kleinen Zeichnungen, dem ein Brief in Form eines Leporello beigefügt war.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Picassos Zusammenarbeit mit Verlegern wie Benoit und Zdanevitsch (Iliazd) oder sein Illustrieren von „Carmen“ mit engerem Textbezug.
Sehr beeindruckend ist die sog. Tauromaquia – eine Bilderserie bzw. eine Art Lehrbuch mit 26 Szenen über den spanischen Stierkampf. Die Tuschzeichnungen zeigen den Ablauf einer Corrida; Picasso soll sie in drei Stunden gemalt haben – genial!
Auch an Gedichten und Texten versuchte sich Picasso, erhielt allerdings von Gertrude Stein den Rat, bei dem zu bleiben, was er wirklich könne!
Im letzten Raum erwarten den Besucher die eindrucksvollen von Reverdy handgeschriebenen „Chant des morts“, die Totengesänge, die Picasso mit expressiven roten Zeichen versehen hat.
Ilse Lehner
Beim Verlassen der teils abgedunkelten, überschaubaren Ausstellungsräume der Künstlerbücher Picassos überraschten die großzügigen Dimensionen des angrenzenden Raumes mit ständigen Exponaten des Brandhorst-Museums. Ein weiterer Besuch mit Frau Dr. Wabnitz im nächsten Frühjahr wird die erstaunliche Architektur und die Sammlung zum Thema haben.
Schon allein ein Besuch des seit 2009 geöffneten Museums Brandhorst war die Fahrt nach München wert – ein Haus, das, von welcher Richtung man auch kommt – durch seine dezent farbige Front auffällt. 36.000 schallschluckende Glaskeramikstäbe in 23 verschiedenen Farben zwischen zarten Pastelltönen und klaren Rot-, Grün- und Blautönen machen das Museum unverwechselbar und bilden einen Kontrast zu Glasfassaden der Umgebung.
Zurzeit findet dort die Präsentation von Picassos Künstlerbüchern statt, die einen Teil der Sammlung von Udo und Anette Brandhorst ausmachen. Künstlerbücher können zunächst – so unsere Führerin – als Bücher, an denen ein Künstler mitgearbeitet hat, bezeichnet werden. Im 20. Jh. begannen Künstler, mit dem Medium Buch zu experimentieren; es entstehen eigenständige Kunstwerke, künstlerische Ausdrucksmittel, in denen Bilder und Texte nicht unbedingt übereinstimmen müssen. Picasso gestaltete mehr als 150 solcher Bücher (mit), von denen etwa 85 im Museum zu sehen sind.
Der erste Ausstellungsraum bietet eine chronologische Darstellung von Picassos Künstlerbüchern und informiert über Elemente, die ein solches Buch ausmachen sowie über die Vielfalt von Drucktechniken, Zeichenstilen und Motiven. Hier findet sich auch der sog. Taschen-Picasso von 1957 mit humorvollen kleinen Zeichnungen, dem ein Brief in Form eines Leporello beigefügt war.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Picassos Zusammenarbeit mit Verlegern wie Benoit und Zdanevitsch (Iliazd) oder sein Illustrieren von „Carmen“ mit engerem Textbezug.
Sehr beeindruckend ist die sog. Tauromaquia – eine Bilderserie bzw. eine Art Lehrbuch mit 26 Szenen über den spanischen Stierkampf. Die Tuschzeichnungen zeigen den Ablauf einer Corrida; Picasso soll sie in drei Stunden gemalt haben – genial!
Auch an Gedichten und Texten versuchte sich Picasso, erhielt allerdings von Gertrude Stein den Rat, bei dem zu bleiben, was er wirklich könne!
Im letzten Raum erwarten den Besucher die eindrucksvollen von Reverdy handgeschriebenen „Chant des morts“, die Totengesänge, die Picasso mit expressiven roten Zeichen versehen hat.
Ilse Lehner
Beim Verlassen der teils abgedunkelten, überschaubaren Ausstellungsräume der Künstlerbücher Picassos überraschten die großzügigen Dimensionen des angrenzenden Raumes mit ständigen Exponaten des Brandhorst-Museums. Ein weiterer Besuch mit Frau Dr. Wabnitz im nächsten Frühjahr wird die erstaunliche Architektur und die Sammlung zum Thema haben.
Dienstag, 18. Januar 2011
Jahreshauptversammlung
Liebe Mitglieder,
wir wollen an dieser Stelle noch einmal an die Jahreshauptversammlung erinnern, die am kommenden
Sonntag, 23.1.2011, ab 18 Uhr im Gasthof Bail (Schlipps)
stattfinden wird.
Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen!
wir wollen an dieser Stelle noch einmal an die Jahreshauptversammlung erinnern, die am kommenden
Sonntag, 23.1.2011, ab 18 Uhr im Gasthof Bail (Schlipps)
stattfinden wird.
Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen!
Montag, 20. Dezember 2010
Dienstag, 7. Dezember 2010
Adventsmusik am 5. Dezember 2010
In der winterlich kalten Kirche in Mittermarbach erklangen am 2. Adventssonntag Stimmen und Instrumente zur adventlichen Musik. Ein kleines Dorf und große Musizierfreude ließen ein vielseitiges Programm entstehen: Mit Trompete, Orgel, Querflöte, Akkordeon, Gitarre, Flöten, Geigen, Monochorden, Saitentamburins und einem Dutzend Sängerinnen und Sängern wurde alte und neuere Advents- und Weihnachtsmusik dargeboten. Stimmungsvolle Gedichte, vorgetragen von Georg Liebl, vervollständigten das Programm.
Musiker und Gäste – einige waren gar durch das tiefverschneite Glonntal hergewandert – durften sich anschließend beim "Kneißl" bei Glühwein und Platzerln aufwärmen und stärken. Im stimmungsvoll mit Fackeln, Stockfeuern und Fichtenbäumchen geschmückten Hof stand man noch gerne zusammen, um den Abend ausklingen zu lassen. Allen Musikanten und den Familien Hammerl und Sailer sei für ihr Engagement und ihre Gastfreundschaft unser Dank ausgesprochen.
Musiker und Gäste – einige waren gar durch das tiefverschneite Glonntal hergewandert – durften sich anschließend beim "Kneißl" bei Glühwein und Platzerln aufwärmen und stärken. Im stimmungsvoll mit Fackeln, Stockfeuern und Fichtenbäumchen geschmückten Hof stand man noch gerne zusammen, um den Abend ausklingen zu lassen. Allen Musikanten und den Familien Hammerl und Sailer sei für ihr Engagement und ihre Gastfreundschaft unser Dank ausgesprochen.
Donnerstag, 25. November 2010
Konzert in der Pfarrkirche am 14.11.2010
Der Treffpunkt Kultur e. V. Hohenkammer hatte eingeladen zu einem Konzert mit Thomas Gschrey, Saxophon, und Max Hanft, Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Hohenkammer. Die beiden Musiker boten interessante Werke aus der Barockzeit, der Romantik und zeitgenössischer Komponisten, u. a. von Johann Sebastian Bach, Iwan Müller, Denis Bédard, Ronald Binge, Paul Creston und Urs Flück, und faszinierten durch ihre beeindruckende Virtuosität. Die gefühlvolle Interpretation und meisterhafte Beherrschung ihres Instruments zeigten Thomas Gschrey und Max Hanft unter anderem bei den „3 Melodies gregoriennes“ von Guy de Lioncourt und der „Fantaisie sur un theme original“ von Jules Auguste Edouard Demersseman.
Thomas Gschrey absolvierte das Studium der Klarinette am Richard-Strauss-Konservatorium in München und ist Lehrer für Klarinette und Saxophon an der Städtischen Musikschule in Pfaffenhofen. Er wirkte mit bei Konzerten am Staatstheater am Gärtnerplatz, beim Münchner Rundfunkorchester und am Theater Ingolstadt. Bis 2006 war er Dozent an der LMU München.
Der Kirchenmusiker Max Hanft studierte an der Hochschule für Musik und Theater München, wurde 1994 erster Kulturpreisträger der Stadt Pfaffenhofen und ist regelmäßig beim Bayerischen Rundfunk tätig. Er engagiert sich besonders für Alte Musik und Liedbegleitung und gab u. a. Konzerte in Kyoto, New York und Singapur.
Thomas Gschrey absolvierte das Studium der Klarinette am Richard-Strauss-Konservatorium in München und ist Lehrer für Klarinette und Saxophon an der Städtischen Musikschule in Pfaffenhofen. Er wirkte mit bei Konzerten am Staatstheater am Gärtnerplatz, beim Münchner Rundfunkorchester und am Theater Ingolstadt. Bis 2006 war er Dozent an der LMU München.
Der Kirchenmusiker Max Hanft studierte an der Hochschule für Musik und Theater München, wurde 1994 erster Kulturpreisträger der Stadt Pfaffenhofen und ist regelmäßig beim Bayerischen Rundfunk tätig. Er engagiert sich besonders für Alte Musik und Liedbegleitung und gab u. a. Konzerte in Kyoto, New York und Singapur.
Montag, 8. November 2010
Ankündigung: Büchervorstellung 20.11.2010
Der „Treffpunkt Kultur e.V.“ und die Katholische Frauengemeinschaft Hohenkammer kfd
laden Sie sehr herzlich zu folgender Veranstaltung ein:
Samstag, 20. November 2010, 15:00 Uhr
Büchervorstellung
der Buchhandlung „Lesen und Schreiben“
mit Nachmittagskaffee
Gasthof Bail, Schlipps
Frau Brandl und Frau Kirchfeld präsentieren Ihnen wieder Interessantes und Neues aus unterschiedlichen schriftstellerischen Bereichen: Die Kinder- und Jugendliteratur wird genauso vertreten sein wie der Krimi, das Buch zur Unterhaltung oder der schöne Roman.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
14.11.2010: Konzert in der Pfarrkirche Hohenkammer
Der Treffpunkt Kultur e. V. Hohenkammer lädt ein zu einem Konzert mit Thomas Gschrey, Saxophon, und Max Hanft, Orgel, am Sonntag, 14. November, 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in Hohenkammer. Die beiden Musiker bieten Hörenswertes aus Klassik und Moderne und suchen in der Vielfalt an Stilrichtungen nach verborgenen und selten gespielten Klangperlen abseits des Mainstream.
Thomas Gschrey absolvierte das Studium der Klarinette am Richard-Strauss-Konservatorium in München und ist Lehrer für Klarinette und Saxophon an der Städtischen Musikschule in Pfaffenhofen. Er wirkte mit bei Konzerten am Staatstheater am Gärtnerplatz, beim Münchner Rundfunkorchester und am Theater Ingolstadt. Bis 2006 war er Dozent an der LMU München. Der Kirchenmusiker Max Hanft studierte an der Hochschule für Musik und Theater München, wurde 1994 erster Kulturpreisträger der Stadt Pfaffenhofen und ist regelmäßig beim Bayerischen Rundfunk tätig. Er engagiert sich besonders für Alte Musik und Liedbegleitung und trat auch bereits international auf u.a. in Kyoto, New York und Singapur.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Montag, 4. Oktober 2010
Bach und seine Söhne – Bachs Cembalo im Schloss Hohenkammer
Der Große Saal im Schloss Hohenkammer bot das festliche Ambiente
für brillante Cembalomusik aus Spätbarock und Frühklassik.
Solist Robert Scheingraber spielte ein 2007 gefertigtes Cembalo aus der Werkstatt von
Christoph Kern in Staufen/Breisgau. Dieses ist ein originalgetreuer Nachbau eines ca. 1710
entstandenen Cembalos von Michael Mietke, wie es von Bach und seinen Söhnen gespielt wurde.
für brillante Cembalomusik aus Spätbarock und Frühklassik.
Solist Robert Scheingraber spielte ein 2007 gefertigtes Cembalo aus der Werkstatt von
Christoph Kern in Staufen/Breisgau. Dieses ist ein originalgetreuer Nachbau eines ca. 1710
entstandenen Cembalos von Michael Mietke, wie es von Bach und seinen Söhnen gespielt wurde.
Begleitet wurde Robert Scheingraber vom Petershausener Streichquartett,
Marjorie Danzer, Solo-Violine, Doris Danzer, Solo-Violine, Eugen Tluck, Solo-Viola
und Wolfgang Danzer, Violoncello.
Marjorie Danzer, Solo-Violine, Doris Danzer, Solo-Violine, Eugen Tluck, Solo-Viola
und Wolfgang Danzer, Violoncello.
Auf dem Programm standen Werke von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen
Johann Christian und Wilhelm Friedemann, die von den Musikern mit Perfektion und
Spielfreude präsentiert wurden. Von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) erklang
das Italienische Konzert – 1. Satz F-Dur – BWV 971 sowie die bei festlichen Anlässen
immer gern gehörte Air aus der Suite Nr. 3 – BWV 1068. Von Johann Christian Bach
(1735 – 1782) war das Konzert für Viola und Streicher in c-Moll zu hören.
Johann Christian und Wilhelm Friedemann, die von den Musikern mit Perfektion und
Spielfreude präsentiert wurden. Von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) erklang
das Italienische Konzert – 1. Satz F-Dur – BWV 971 sowie die bei festlichen Anlässen
immer gern gehörte Air aus der Suite Nr. 3 – BWV 1068. Von Johann Christian Bach
(1735 – 1782) war das Konzert für Viola und Streicher in c-Moll zu hören.
In der Pause beantwortete Scheingraber die vielen interessierten Fragen der Zuhörer
zu Entstehung und Entwicklung des Cembalos: Zehn verschiedene Tiere liefern
die Materialien zur Ausstattung dieses Instrumentes. Nicht nur die Federkiele des Raben,
die Borsten des Wildschweins und das Leder des Hirsches in der Mechanik finden
hier Verwendung, auch Leim aus Fischgräten und, zum Erstaunen aller,
die Sekrete der Laus für die Schellackapplikationen auf dem Corpus.
zu Entstehung und Entwicklung des Cembalos: Zehn verschiedene Tiere liefern
die Materialien zur Ausstattung dieses Instrumentes. Nicht nur die Federkiele des Raben,
die Borsten des Wildschweins und das Leder des Hirsches in der Mechanik finden
hier Verwendung, auch Leim aus Fischgräten und, zum Erstaunen aller,
die Sekrete der Laus für die Schellackapplikationen auf dem Corpus.
Nach der Pause folgte das Concerto für Cembalo und Streicher in D-Dur von
Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784) und anschließend das beeindruckende
Doppelkonzert Johann Sebastian Bachs für 2 Violinen und Orchester in d-moll –
BWV 1043. Mit einem virtuosen Stück von Karl Ditters von Dittersdorf als Zugabe
endete ein bemerkenswerter Konzertabend.
Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784) und anschließend das beeindruckende
Doppelkonzert Johann Sebastian Bachs für 2 Violinen und Orchester in d-moll –
BWV 1043. Mit einem virtuosen Stück von Karl Ditters von Dittersdorf als Zugabe
endete ein bemerkenswerter Konzertabend.
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| Foto v. l.: Robert Scheingraber, Eugen Tluck, Doris Danzer, Marjorie Danzer und Wolfgang Danzer |
Mittwoch, 29. September 2010
2.10. – Bach und seine Söhne
„Bach und seine Söhne”
Bachs Cembalo im Schloss Hohenkammer
am Samstag, 2. Oktober 2010
Großer Saal Schloss Hohenkammer
Beginn: 20 Uhr
Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach
und seinen Söhnen Johann Christian und Wilhelm Friedemann.
Eintritt: 20 €, ermäßigt 18 € für Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten und Senioren
Karten an der Abendkasse
Dienstag, 28. September 2010
Hoagartn am 25.9. – a glungene Sach!
A richtig griabige, runde Sach war des!
Wos mecht ma mehra?
Beim Hoagartn vom Treffpunkt Kultur am 25. September habn gsunga und gspuit:
a Gruppn vo da Blosmusik Hohakamma, a Geignmusik mit da Martina Mottinger, de Marbacher Deandln, d’Vroni aus Woitnhof mit’m Markus und dem Christian, de Gschwister Laschinger mit da Geisenhofer Brigitte und vo weida her aus Altomünsta da Siegfried Bradl mit seina Hirangl-Musi und dem Haberer-Zwoag’sang. Mit dabei – und guad habn s’as gmacht – warn aa de Schuaplattla aus Schlipps.
Da Strauß Karl hod de Musikantn o’gsagt, und mit seine boarischn Gschichtn hamma vui zum Lacha ghabt. A Haufn Leut san kema und ham zuaghört, zuagschaugt, mitgsunga und se gfreit – und klatscht hams aa.
Wos mecht ma mehra?
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| Christian, Vroni und Markus |
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| Karl Strauß |
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| Geigenmusik |
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| Siegfried Bradl |
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| Geschwister Laschinger und Brigitte Geisenhofer |
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| Marbacher Deandln |
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| Blaskapelle Hohenkammer |
Mittwoch, 22. September 2010
25.9.2010 Hoagart
Es musizieren für Sie:• ein Ensemble der Blasmusik Hohenkammer
• eine Geigenmusik mit Martina Mottinger
• die Marbacher Deandln
• eine Instrumentalgruppe aus Waltenhofen
• Schuhplattler aus Schlipps
• die Geschwister Laschinger
• die Voglwuidn aus Petershausen
• die Hirangl-Musi aus Altomünster
• sowie der Haberer-Zwoag'sang aus Altomünster.
Durch den Abend führt Karl Strauß.
Die Veranstaltung findet in der Mehrzweckhalle Hohenkammer,
Grundschule, Pfarrer-Egger-Str. 15 statt und beginnt um 19 Uhr.
Es werden Brotzeit und Getränke verkauft.
Eintritt frei!
Freitag, 6. August 2010
Ankündigung: Bach und seine Söhne
Wir freuen uns, Ihnen ein ganz besonderes Schmankerl ankündigen zu können und laden Sie herzlich ein zu:
„Bach und seine Söhne”
Bachs Cembalo im Schloss Hohenkammer
am Samstag, 2. Oktober 2010
Großer Saal Schloss Hohenkammer
Beginn: 20 Uhr
und München Kirchenmusik, Dirigieren und Komposition. Nach dem Staatsexamen in Kirchenmusik und Dirigieren erhielt er ein Dirigierstipendium bei Leonard Bernstein.
1991 verlieh ihm die Stadt Dachau den Kulturförderpreis. Neben vielfältigen Aufgaben als Chorleiter und
Stimmbildner arbeitet er seit 2006 als Organist der
Pfarr- und Klosterkirche St. Anna in München-Lehel
und ist Künstlerischer Leiter der Konzertreihe
Musica Sacra St. Anna.
Er spielt ein 2007 gefertigtes Cembalo aus der Werkstatt von Christoph Kern in Staufen/Breisgau. Dieses ist ein originalgetreuer Nachbau eines
ca. 1710 entstandenen Cembalos von Michael Mietke, wie es von Bach und seinen Söhnen gespielt wurde.
Begleitet wird Robert Scheingraber vom Petershausener Streichquartett, Leitung Eugen Tluck.
Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen Johann Christian und Wilhelm Friedemann.
Eintritt: 20 €, ermäßigt 18 € für Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten und Senioren
Kartenvorverkauf ab Freitag, 3. September:
Freisinger Bank eG Hohenkammer und Buchhandlung „Lesen und Schreiben” Petershausen
Achtung!
Bitte beachten Sie:
Die für 2. Oktober 2010 geplante Lesung
„Die Gauklerin von Kaltenberg” entfällt!
Donnerstag, 5. August 2010
Ankündigung Hoagart
Bairisch-Alpenländischer Hoagart
am Samstag, 25. September 2010
in der Mehrzweckhalle Hohenkammer
Beginn: 19 Uhr
Eintritt frei
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