Samstag, 21.03.2026
Frühlingskonzert mit Claudia Rösch
Petershausener Kammerorchester unter der Ltg. von Eugen Tluck
Gutshofsaal Schloss Hohenkammer
Tickets: Rezeption Schloss Hohenkammer
Liebe Mitglieder und Freunde des Treffpunkts Kultur Hohenkammer e.V.,
Frau Wabnitz gibt einen kleinen Überblick über das neue Konzept des Museums. Besonders wird auf das Thema "Kelten" eingegangen. Anmeldung unter: TreffpunktKultur@gmx.de
Nach achtjähriger Schließung und Generalsanierung fand am 16. April 2024 die Wiedereröffnung der Archäologischen Staatssammlung statt. Das Café im Eingangsbereich und die Dachterrasse mit Bar sind ohne Ticket frei zugänglich. Insgesamt stehen 2.100 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung, 1400 m² Dauerausstellungsfläche und 700 m² für Sonderausstellungen.
Gemäß dem neuen Museumskonzept sollen nicht mehr die archäologischen Funde nach verschiedenen Epochen aneinandergereiht werden, betonte der Museumsleiter Rupert Gebhard bei der Eröffnung. Ihm sei wichtig, soziale und wirtschaftliche Aspekte zwischen Mensch und Natur sowie gesellschaftliche Entwicklungen im Laufe der Geschichte deutlich zu machen. Ausgerichtet ist das Konzept auch auf Kinder und Jugendliche. Neben klassischen Texttafeln gibt es Mitmach-Stationen, Klanginstallationen und Gegenstände, die zum Anfassen einladen. Via Handy kann man über QR-Codes Informationen, Audiodateien oder Filme abrufen.
Gesang und Geschichten aus der Zeit von 1890 – 1930
Die Hinter-Hoflieferanten knüpfen an eine Tradition um die Jahrhundertwende an, als arme Musikanten versuchten, ein wenig Freude in die triste Welt der großstädtischen Hinterhöfe zu bringen. Dienstmädchen unterbrachen kurz ihre Arbeit, um ein Tänzchen zu wagen, während die Herrschaft verstohlen hinter der Gardine lauschte – um dann als Dank einen in Zeitungspapier gewickelten Groschen in den Hof zu werfen.
Susanne Brantl und ihre Musiker lassen dieses Milieu wieder aufleben: Auf den Spuren der oft mühsamen Lebensbedingungen mit „Lieder eines armen Mädchens“ von Holländer, „Nanna’s Lied“ von Brecht sowie dem gewandelten Frauenbild einer Fritzi Massary „Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?“ – eine Zeitreise zu Operette, Kintopp und Kabarett; Claire Waldoffs „Wegen Emil seine unanständ’ge Lust“ zeigt: die Chansons der alten Grammophone sind verblüffend aktuell geblieben ...
Susanne Brantl (Gesang)
Ludwig Hahn (Geige)
Norbert Bürger (Banjo/Gitarre)
Alex Armbruster (Akkordeon)
Sonntag, 28.9.2025, 17:00 Uhr
Schloßsaal, Schloss Hohenkammer
Kartenvorverkauf 19 €/erm. 16 € im Schloss, Rezeption
Eine besinnliche Stunde im Marienmonat Mai zu gestalten war der Grundgedanke für das vom Treffpunkt Kultur e. V. organisierte Marienkonzert in der Kirche St. Johannes Evangelist in Hohenkammer. Die Koloratursopranistin Claudia Rösch und der Organist Dr. Stefan Daubner stellten ein wundervolles Programm mit Orgelwerken und Kompositionen zum Lobpreis der Gottesmutter Maria zusammen. Andrea Obermaier rundete die musikalischen Darbietungen mit stimmungsvollen Textbeiträgen ab.
An der Orgel zeigte Dr. Stefan Daubner, Kirchenmusiker und Musikpädagoge aus Pfaffenhofen, seine Virtuosität mit Marco Enrico Bossis „Ave Maria", Leon Boellmanns „Priere de Notre-Dame“ sowie Johann Seb. Bachs „Präludium und Fuge in G-Dur BWV 541“.
Mit dem berühmten „Ave Maria“ von Charles Gounod auf Grundlage des 1. Präludiums aus dem Wohltemperierten Klavier von Johann Seb. Bach eröffnete Claudia Rösch einen Reigen zahlreicher romantischer und zeitgenössischer Ave-Maria-Vertonungen, darunter Werke von Luigi Cherubini, Cesar Franck, Camille Saint-Saëns, Robert Stolz und anderen.
Getragen von einer innigen Registrierung der Orgel zog besonders Desdemonas Abendgebet an die Gottesmutter aus Verdis Otello mit seiner Intimität und gleichzeitigen Dramatik die über 100 Gäste in den Bann.
Franz Schuberts „Ave Maria“ beschloss nach einer Stunde diesen denkwürdigen Abend, für den sich die Zuhörerschaft mit stehenden Ovationen bedankte.
Manfred Burghardt
Liebe Mitglieder, liebe Vereinsfreunde,